Youngtimer Garage dust in the wind Sandstrahlen Köln
Youngtimer Garage: Für Fahrer und Schrauber von Fahrzeugen aus den 60er, 70er und 80er Jahren
Wie finde ich eine gute Werkstatt?
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Jeder Autofahrer muss sein Fahrzeug früher oder später einmal in eine Werksstatt fahren. Sei es, weil man einen konkreten Schaden hat oder auch nur weil die regelmäßige Inspektion oder Plakettenprüfung ansteht und man sich selbst die Hände nicht schmutzig machen möchte. Bei älteren Fahrzeugen hilft die Vertragswerkstatt meist nicht wirklich. Erstens stehen diese im Ruf, vergleichsweise teuer zu arbeiten, zweitens ist das Wissen um Fahrzeuge mit einem Alter von 20, 30 oder mehr Jahren bei Vertragswerkstätten der Automobilhersteller recht limitiert.

Glück hat, wer seine Werkstatt schon gefunden hat und dort zufrieden ist. Herzliche Gratulation! Die anderen müssen jetzt weiter lesen.

Im Blogbeitrag von Autoteileplaza werden recht eigenartige Kriterien genannt, eine gute Werstatt zu finden: Offene Türen, saubere Böden, Erinnerungen an Pflichttermine, …

Hey, vielleicht erkenne ich einen guten Mechaniker auch daran, dass er kein Tattoo auf dem Arm hat, oder was? In dem Buch Zen, oder die Kunst ein Motorrad zu warten wird behauptet, eine gute Werkstatt erkennt man daran, dass dort kein Radio spielt. Denn wo ein Radio spielt, müssten sich die Leute von ungeliebter Arbeit ablenken. Diese Argumentation ist ebenso krank. Das ist also keine Vorgehensweise. Wie also dann?

Gut beraten ist, wer Freunde hat, die sich auskennen, oder die zumindest vor den schwarzen Schafen der Brache warnen können. Und ansonsten haben wir heute das Internet! Ja, liebe Blogger von Autoteileplaza, soll man gar nicht glauben, aber in spezialisierten Foren und Gruppen bei Facebook wird schnell geholfen. Wer nicht so lange auf eine Antwort warten mag, kann bei Qype oder Autoplenum oder ähnlichen Seiten nach Erfahrungsberichten in der Region suchen.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich ausdrücklich vor der Sattlerei Roberts in Köln, Neusser Straße warnen: Die Arbeiten dauern unverhältnismäßig lange, sind keineswegs so günstig, wie man anfangs glaubt und bei näherem Hinsehen ist die Arbeit Pfusch. Und das, obwohl der Meister immer persönlich zu sprechen ist, alles genau erklärt und der Laden nicht schmutzig wirkt.

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