Rückgang beim Interesse an Oldtimern

Ist es ein rückläufiger Trend allgemein oder eine saisonale Schwäche oder ist es mehr nur ein Rückgang beim Kauf der Fachmagazine?
Jedenfalls lässt der Absatz der grossen deutschsprachigen Magazine für Altautos 2014 im Vergleich zum Vorjahr (jeweils 3. Quartal) deutlich nach.

Oldtimer Markt verkaufte 132,621 Exemplare und damit 2,4% weniger.
Autobild Klassik verkaufte 110,210 Exemplare und damit 6,6% weniger.
Oldtimer Praxis verkaufte 91,392 Exemplare und damit 3,1% weniger.
Classic Cars Autozeitung blieb mit 47,397 Exemplaren fast konstant (- 0,1%).
Auto Classic meldet 31,000 Exemplare und 4,4% weniger.
Britsh Classic kommt nur alle zwei Monate, verkaufte 10,167 Exemplare und damit satte 6,9% weniger
Quelle: Mediadaten 2014

Vielleicht sind alle Themen langsam durchgekaut und der Kunde will nicht immer wieder gleichen alten Autos sehen. Dass aber auch die andere Form der Berichterstattung wenig Kunden findet, zeigt die Produktionseinstellung von Motor Maniacs. Nicht berücksichtigt wurden Klicks auf digitale Angebote wie Apps und Web oder Abos von ePaper.

GTÜ: Unterschiedlicher Zustand bei Youngtimer und Oldtimer

Pünktlich zur „Retro Classics“ in Stuttgart stellt der GTÜ seine Mängelstatistik des Jahres 2013 vor. Darin wird deutlich, dass ältere Fahrzeuge in besserem Zustand sind als etwas jüngere Gebrauchtwagen. Bei den sogenannten Youngtimern und jungen Oldtimern wird dies besonders deutlich. Ab einem Alter von ca. 25 Jahren wird das Fahrzeug zunehmend zum Liebhaberstück und der Zustand bessert sich dann über die Jahre merklich.

Die Zahl der Oldtimer nimmt von Jahr zu Jahr weiter zu: Nie zuvor fuhren mehr Fahrzeuge mit H-Kennzeichen auf den Straßen in Deutschland. Derzeit sind es mehr als 314.000 Fahrezeuge. Jedes Jahr wächst der Bestand um rund zehn Prozent.

Datenquelle: GTÜ, Grafik: Youngtimer Garage.

 

Mit Erreichen des Oldtimeralters sinkt die Zahl der Fahrzeuge mit Mängeln unter 50 Prozent. Mit geringen Mängeln sind rund 28 Prozent der Klassiker unterwegs. Mit erheblichen Mängeln  19 Prozent. 53 Prozent absolvieren die Hauptuntersuchung ohne Mangel.

Mit Erreichen des Oldtimeralters sinkt die Zahl der Fahrzeuge mit Mängeln: Mit geringen Mängeln sind rund 28 Prozent der Klassiker unterwegs. Mit erheblichen Mängeln 19 Prozent. 53 Prozent absolvieren die Hauptuntersuchung ohne Mangel.

 

Autowerkstätten und Oldtimer

Die Fachzeitschrift KFZ-Betrieb hat in einer Branchenindexbefragung die Servicewerkstätten zu Oldtimern befragt.
Dabei kam heraus, dass nur bei einem knappen Drittel aller Fachwerkstätten der Anteil an Aufträgen mit Youngtimern und Oldtimern auch nur annähernd 10% ausmacht. Bei den freien Werkstätten ist dies – und wen wundert das – deutlich höher. Bei den Freien kann der Anteil alter Autos über 20 Jahre auch gern mal bei über 20% liegen. Und sie gehen auch davon aus, dass der Umsatz mit Wartungen und Reparaturen für Oldtimer in Zukunft steigen wird (52% der befragten freien Werkstätten sagten dies).

Die Gründe hierfür liegen auf der Hand: Neben den günstigeren Preisen können die freien Werkstätten zu 57% auf speziell geschulte Mitarbeiter für historische Fahrzeuge verweisen. Allerdings sind nur rund drei Prozent aller Kfz-Betriebe auch mit dem Qualitätssiegel „Fachbetrieb für historische Fahrzeuge“ des Kfz-Gewerbes ausgezeichnet. Bei den Vertragswerkstätten sind es gerade mal 37% der Mitarbeiter – der Rest sind Mechatroniker und sonstige Teileaustauschroboter für Jahreswagen.

Ihre Ersatzteile beziehen zwei Drittel der befragten Unternehmen von freien Großhändlern und zu einem Drittel aus Internetbörsen wie ebay.

Für die meisten Werkstätten und Autoverkäufer ist das Young- und Oldtimergeschäft im eigenen Unternehmen hauptsächlich ein Sympathie- und Imageträger: 63% der Vertragshändler und 78% der Freien stimmten dieser Aussage zu.

 

Die Patina erhalten

Das Oldtimer Fachblatt „Die Welt“ berichtet in einem Beitrag von einer Auktion in Scottsdale, USA (klick hier). Das Ungewöhnliche daran: Zwei auf dem Datenblatt sehr ähnliche Mercedes 300 SL Flügeltürer erzielen unterschiedliche Preise und zwar geht der unrestaurierte und mit viel Wohlwollen als Zustandsnote 4- zu beschreibende Wagen teurer weg als der fertig restaurierte Bruder. Kein Gelegenheitskauf: 1,4 und knapp 1,9 Millionen US$ zuzüglich Auktionsgebühren müssen die neuen Besitzer zahlen.

In dem Beitrag wird ein Experte zitiert: „Den unberührten Originalzustand gibt es nur einmal – wenn er weg ist, ist er weg. Restaurieren können Sie alle zwei Jahre.“
Tatsächlich ist es unglaublich schwierig, alte Fahrzeuge so zu restaurieren, dass eine originale (!!) Patina erhalten bleibt, das Auto oder Motorrad aber dennoch technisch in Ordnung und vollkommen fahrbereit ist. Und Sinn mach so etwas natürlich nur bei wirklich wertvollen Fahrzeugen. Bei jüngeren und weniger wertvollen Oldtimern ist der Übergang von Ranz zu Patina eher fließend.

Diesen zunehmenden Trend, echte Patina zu erhalten oder gar nachgemachte Patina neu aufzuschminken diskutieren im pro und contra auch die Herren Kienle und Steiger in auto bild klassik (klick hier).

Wegfall der Rückdatierung der HU-Plakette

Wenn man sich heute Pressemitteilungen aus dem Herbst 2011 anschaut (zum Beispiel hier oder hier), macht sich ähnlich wie bei der Lachnummer Wechselkennzeichen Enttäuschung breit. Damals noch hieß es, die unsinnige Rückdatierung der Plakette bei überzogener Frist zur Hauptuntersuchung bei TÜV, Dekra, GTÜ und ähnlichen würde zum April 2012 abgeschafft. Seit Dezember 1999 führt eine verspätet durchgeführte HU dazu, dass die Frist für die nächste HU mit dem Monat der Fälligkeit der letzten HU beginnt. Dabei ist diese Regelung nicht einheitlich in den verschiedenen Bundesländern umgesetzt: So ist die Rückdatierung in Hessen und im Saarland faktisch abgeschafft. Auch in Bayern gibt es Ausnahmen von der Rückdatierung, wenn der Termin für die Hauptuntersuchung sehr lange überzogen wurde. Im Extremfall fährt man bei uns mit einem Fahrzeug beim Prüfer vor, dass seit 100 Wochen überfällig ist. Dann bekommt man eine Untersuchung und bei positivem Befund auch eine Plakette, die aber in etwas weniger als einem Monat wieder abläuft. Oder man bezahlt gleich die doppelten Prüfgebühren für eine Prüfung und kommt dann erst in zwei Jahren wieder.

 

Das ist natürlich völliger Quatsch und nach über 13 Jahren sieht das der Gesetzgeber auch so. Die Reform sieht folgendes vor: Gegen eine höhere Gebühr – wegen der Mehrarbeit des Prüfers bei einem überfälligen Fahrzeug (hahaha…) – ist die neu erteilte Plakette immer 2 Jahre gültig. Aber die geplante Reform der Hauptuntersuchung (HU) verzögert sich und wird doch nicht wie vorgesehen diesen April umgesetzt. Einer Pressemeldung des TÜV Süd zufolge gibt es bei der Novellierung der Straßenverkehrs-zulassungsordnung (StVZO) auf Ebene der Bundesländer weitergehenden Beratungsbedarf. Nun heißt es, die Neuerungen treten am 1. Juli 2012 in Kraft. Es bleibt nur noch abzuwarten und zu hoffen, dass dies am Ende nicht so ein Desaster wird wie das Wechselkennzeichen. Und ich fahre jetzt den seit Oktober überfälligen R107 nach seiner Winterpause zum TÜV, denn die Sonne ruft heute und nicht erst im Juli.

Youngtimer und Oldtimer Links im Oktober

Vorgelesen und angeschaut im Oktober:

Auch in diesem Monat gab es wieder ein paar interessante Nachrichten, die andere zusammen getragen haben. Ich will das nicht alles abschreiben oder zusammenfassen, klickt Euch selbst durch.

Die 10 teuersten Oldtimer aller Zeiten

Patina: Fluch oder Segen?

Oldtimer richtig einmotten

Saisonkennzeichen: Ab in den Winterschlaf

Youngtimer, die immer wertvoller werden

Classic Concepts: Ferrari Rainbow by Bertone

Kalender des ASC: Kühlerfiguren im Großformat

 Silverstone Auctions ‘The Walter Hayes Sale’

Der schönste Film – c’était un rendez-vous – 1976 Claude Lelouch

1969 Holden Hurricane concept car – restored 2011

 

 

 

Neuer De Lorean mit Elektromotor

In der Oktober Ausgabe hat die Zeitschrift Oldtimer Markt noch in einem mehrseitigen Feature ab Seite 38 über den DMC-12 von De Lorean Motor Company berichtet. Vielen wird das Auto als die Zeitmaschine aus Zurück in die Zukunft bekannt vorkommen. Im Jahr 1981 wurde der DMC-12 dem Publikum erstmals vorgestellt und damit werden die ersten Modelle nun zunehmend vom Youngtimer zum Oldtimer. Der Markt in Deutschland ist sowieso recht knapp und brauchbar erhaltene Modelle rangieren derzeit ab 30.000 Euro aufwärts.

Und jetzt stellt sich heraus, das der Wagen tatsächlich in vielen Details offensichtlich seiner Zeit weit voraus war. Nur der 3 Liter Motor von Peugeot-Renault-Volvo mit 97kW passt nicht mehr in unser Jahrhundert. Gestern wurde der neue DMC vorgestellt. Äußerlich größtenteils unverändert soll er nach vorliegender Planung im Jahr 2013 verkauft werden. Mit einer innen aufgebesserten Ausstattung (mit iPhone Docking Station) und einem Elektromotor. Nein, einen Flux-Kompensator haben sie noch nicht bis zur Serienreife entwickelt und auch die Schalteinheit für Zeitsprünge wird nicht im Lieferumfang enthalten sein. Weitere Bilder und Informationen gibt es hier.

Es bietet sich dann in knapp zwei Jahren die Möglichkeit, ein fabrikneues Youngtimer-Fossil zu kaufen. Diese Option hat man sonst nur bei Lada-Niva und Mercedes G-Modell.

Youngtimer mit Stern

Eine Pressemitteilung von TNS Emnid geistert durch die Medien. Und Youngtimer-Blogger Lukas wird darüber alles andere als amused sein. Fast gleichzeitig informieren Focus, Motorvision und 1300ccm darüber, dass Mercedes der beliebteste Youngtimer sei. 35% der Befragten sagten dies, mit 17% folgte VW und mit einstelligen Prozentzahlen folgten Audi, Ford sowie Opel. Leider gibt die Studie keine Auskunft darüber, welches Modell nun konkret gemeint war und wie die telefonisch befragten Personen einen Youngtimer definierten. Einen etwas faden Geschmack hinterlässt auch die Tatsache, dass die Studie ausgerechnet von Mercedes in Auftrag gegeben wurde. Ich habe eine etwas andere Meinung dazu und habe das hier und hier ja schon mal geschrieben.

Fliegendes Auto zu verkaufen

Autos gehören auf die Straße oder mit Allrad vielleicht noch ins Gelände, aber in jedem Fall auf den Boden. Punkt. Mit dieser strikten Einschränkung mochte sich bislang nicht jeder Erfinder abgeben. Immer wieder gab es Versuche, dieses Paradigma zu brechen. Zum einen waren da die Amphibienfahrzeuge und vielleicht werde ich denen irgendwann einen eigenen Blogeintrag gönnen, wenn mir nicht einer der anderen Youngtimerblogger zuvor kommt. Zum anderen wollten die Entwickler der Flugautos von der reinen Lehre (Auto = Landfahrzeug) abweichen. Meist handelt es sich dabei aufgrund von Kosten, Design und Alltagstauglichkeit um Nischenprodukte oder Prototypen.

Keine Rücksicht auf derlei engstirnige Argumentation musste man in der Literatur oder im Film nehmen. Da wäre zum Beispiel das Fliwatüüt von Robbi und Tobbi aus den Siebzigern zu nennen, das unter Regie von Armin Maiwald (ja, der Erklär-Onkel aus der Sendung mit der Maus) 1972 bis 1978 durch die heimischen Wohnzimmer flog. Auch Batman und James Bond ließen ihre Autos schwimmen, tauchen und fliegen. Und Dudu, die deutschsprachige Variation auf Disneys Herbie, konnte das in den frühen Siebzigern auch.

Etwas früher im Jahr 1967 flog und fuhr Chitty Chitty Bang Bang gelenkt von Dick van Dyke über die Leinwand. Die Literaturvorlage zum Film entstammt übrigens der Feder von Ian Fleming, der auch James Bond erfunden hat. Es ist eines der beeindruckensten Fahrzeuge der Filmgeschichte und steht in einer Reihe mit dem DeLorean aus Zurück in die Zukunft, K.I.T.T. oder General Lee von den Dukes of Hazard. Vor einigen Monaten versuchte man schon einmal das Fahrzeug bei ebay zu verkaufen, erzielte aber mit einer Million US$ nicht den gewünschten Mindestpreis. Man geht in einer erneuten Auktion nun davon aus, dass die lizensierte Replika knapp eine halbe Million Dollar einbringen wird. Das angebotene Wunderauto ist im Jahr 2000 unter Verwendung der Originalteile von Tony Green zusammen gesetzt worden und besitzt auch die ausklappbaren Flügel. Viel Spaß beim Bieten und Fliegen.

Youngtimer und Oldtimer Links im August

Auch im August habe ich wieder verschiedene Interessante Artikel im Netz gesammelt. Viel Spaß beim nachlesen und anschauen.

 

Vergleich der Oldtimer Magazine

Wer sich heute in der Tankstelle oder im Kiosk vor das Zeitungsregal stellt, wird mindestens über eine Regalbreite Automagazine sehen. Nur Fernsehzeitschriften mit Blondine und blauem Hintergrund und selbstverständlich typische Frauenzeitschriften gibt es noch häufiger. Unter den Automagazinen nimmt das Thema Oldtimer immer breiteren Raum ein. Kein Wunder, die modernen Fahrmaschinen sind für den normalen Leser technisch viel zu komplex und aufgrund eines Wandels der Werte emotional auch nicht mehr fassbar. Sprich: Das eigene Auto wird im Alltag genutzt, geschätzt aber nicht mehr geliebt. In der Folge sinkt das Interesse am Thema.

Da wir uns hier aber auch nicht mit modernen rundgelutschten Hybridboliden mit Start-Stopp-Automatik befassen, sondern mit altem Eisen, möchte ich im Folgenen die wichtigsten Vertreter der deutschen Printmagazine für Youngtimer und Oldtimer vergleichen.

 

Titel Oldtimer Markt Oldtimer Praxis British Classic Cars
Weblink http://www.oldtimer-markt.de/ http://www.oldtimer-markt.de/ http://www.classic-verlag.de
Erscheinungsweise monatlich monatlich 2 monatlich
Preis

3,20 €

2,10 €

3,90 €
Oldtimer *** *** ***
Youngtimer

**

** *
Motorräder

*

*
US-Cars

*

*
britische Klassiker

*

* ***
asiatische Klassiker

*

*
Kleinanzeigen

***

** **
Bemerkung Von vielen als das beste Blatt für klassische Fahrzeuge genannt und zudem mit dem umfassensten Kleinanzeigenteil (50% des gesamten Heftes). Behandelt Themen sehr ausführlich und kompetent über teilweise mehr als 5 Seiten. Auch Zweiräder und Exoten finden Beachtung. Erscheint im 14 tägigen Wechsel mit der Oldtimer Praxis. Sehr ähnlich zum Oldtimer Markt aber wie der Titel schon erwarten lässt, geht es weniger um’s Handeln als vielmehr um’s Hand anlegen. Besonders zu empfehlen sind die Themensonderhefte aus dem gleichen Verlag. Der Preis hierfür ist dann zwar zweistellig vor dem Komma, aber jeden Euro wert. Ein spezialisiertes Heft mit geringer Auflage. Meist nur im gut sortierten Handel oder am Bahnhof- und Flughafenkiosk zu finden. Da die Leserschaft spezialisiert ist, lohnt sich ein Inserat im Anzeigenteil eher als im Massenblatt. Die Artikel decken die Bandbreite von Traumauto über Restaurierung und Techniktipps bis zum britischen Youngtimer ab.
Titel Motor Klassik Youngtimer Youngtimer Scene
Weblink http://www.motor-klassik.de/ http://www.motor-klassik.de/ http://youngtimerscene.de/
Erscheinungsweise monatlich 2 monatlich 6 Ausgaben im Jahr
Preis

4,80 €

3,00 €

3,90 €
Oldtimer *** *
Youngtimer * *** ***
Motorräder
US-Cars *
britische Klassiker * *
asiatische Klassiker * *
Kleinanzeigen * * *
Bemerkung Das Heft behandelt meist sogenannte Traumklassiker zu teilweise unerschwinglichen Preisen. Der typische Leser lässt eher Schrauben und kann sich dies auch leisten. Maybach, E-Type und Adenauer finden hier ihre Interessenten im Tweed Anzug vor imposanter Kulisse mit Schloss im Hintergrund. Die „Szene“ fährt zur Veterana oder Alpen Rally nach St. Moritz. Autos aus den 70er und 80er Jahren. Vereinzelt frühe 90er. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt bei Brot und Butter Fahrzeugen. Der Verlag versucht hier offensichtlich eine Abgrenzung zur meist betuchteren Klientel der ‚echten‘ Oldtimer im Heft Motor Klassik und spricht das Hobby des Einsteigers an. Daher auch gerne Kaufhilfen und Anfängertipps im Angebot. Das Heft fühlt sich im Glossycover erst einmal recht hochwertig an. Der Anzeigenteil ist für private Angebote kostenlos, aber dennoch im Unfang sehr überschaubar. Zumeist werden europäische Autos im Alter um die 30 Jahre vorgestellt. Den Hauptteil machen die Reports mit großenformatigen Bildern aus, ein paar Veranstaltungshinweise und Produktvorstellungen runden den Inhalt ab. Keine aktiven Schraubertipps.
Titel Auto Bild Klassik Motor Maniacs Auto Classic
Weblink http://www.autobild.de/klassik/ http://www.motor-maniacs.de/ http://www.autoclassic.de
Erscheinungsweise monatlich 2 monatlich 2 monatlich
Preis

3,90 €

5,00 €

4,20 €

Oldtimer ** * **
Youngtimer *** *** **
Motorräder
US-Cars * ***
britische Klassiker * * *
asiatische Klassiker
Kleinanzeigen ** * *
Bemerkung Die Volkszeitung zum Volkswagen. Versucht alle Bereiche des alten Autos abzudecken, wobei die Verteilung der Artikel auch ziemlich genau den Zulassungszahlen in Deutschland entspricht: Viel Mercedes, VW, Ford, Opel. Wenn Oldtimer-Markt in dem Segment der „Spiegel“ ist, dann ist das Blatt aus dem Springer-Verlag der „Focus“: Schnelle Lektüre im Wartezimmer zum Ablenken. Der völlige Gegensatz zu Motor Klassik: Weniger Blitziblinki Oldtimer von Bugatti werden zu sehen sein als vielmehr der Old-School Hot Rod oder ein mattschwarzer Cadillac Eldorado. Der typische Fahrer trägt Jeans und T-Shirt über dem Oberarmtattoo. Journalistisch mit einigen Schwächen, aber mit Abstand das coolste Magazin im Zeitschriftenregal. Das schwächste und meiner Meinung nach überflüssigste Heft im Vergleich. Inhaltlich irgendwo zwischen Youngtimer und Autobild Klassik. Mit keinem Mehrwert für den etwas höheren Preis gegenüber der Konkurrenz.