Youngtimer Garage dust in the wind Sandstrahlen Köln
Youngtimer Garage: Für Fahrer und Schrauber von Fahrzeugen aus den 60er, 70er und 80er Jahren
Geld verdienen mit Youngtimer und Oldtimer (Teil 2)
Categories: Allgemein

Leute, zuerst ein paar erklärende und dann einige mahnende Worte: Natürlich kann ich unter anderem einsehen, mit welchen Suchbegriffen Euch Google, Yahoo und Co auf diese Seite geschickt haben. Fast ein Viertel aller Zugriffe  fragt nach dem Thema Reifen, Felgen Räder. Das ist gut so, Chris und ich haben viel Mühe in die Erklärung und in die Übersetzung gesteckt und ich kenne auch keine anderen Seiten im deutschesprachigen Internet, die so ausführlich und objektiv – weil ohne Verkaufshintergrund – die Grundlagen erklären.

Aaaaaber der zweithäufigste Suchbegriff ist mit rund 15% das Thema Geld und alte Autos. Daran bin ich nicht ganz unschuldig, denn ich hatte schon vor einiger Zeit einen ersten Artikel hierzu geschrieben. Gerade in den letzten Jahren hat zudem auch die Berichterstattung in den Printmedien einen ähnlichen Einschlag gefunden. Es wird immer wieder behauptet, man könne mit der richtigen Fahrzeugwahl und ein wenig Zeit satte Gewinne einfahren. Dann folgen meist Statistiken, welche Marke sich in den letzten Monaten am besten entwickelt hat. Das ganze gleicht dann schon einem Fondsranking bei der Financial Times. Und tatsächlich gibt es inzwischen schon einige geschlossene Fonds, die mit Oldtimern wirtschaften. Aber das sind dann echte Schätze im Bereich ab 50.000 EUR aufwärts, die nur auf speziellen Auktionen auftauchen.

Die Youngtimer Garage Köln beschäftigt sich mit dem Erhalt von Fahrzeugen ab 20 Jahren zum Erhalt im Sinne eines Hobbies. Ein Hobby hat meist die Eigenschaft, (etwas) mehr zu kosten als einzubringen. Neben der Muskelkraft und etwas Gehirnschmalz für Eigenleistungen benötigt man dabei vor allem Ersatzteile und Verbrauchsmaterial, um das alte Fahrzeug flott zu machen und fit zu halten. Auch die Kosten für einen Stellplatz mit Arbeitsecke sind nicht unerheblich und sollten von der potentiellen Wertsteigerung abgezogen werden. Ich komme Euch hier übrigens im Raum Köln mit einem entsprechenden Angebot für Oldtimerstellplätze einen großen Schritt entgegen.

Im günstigsten Fall kann man also als Privatmann ein Hobby betreiben, dass unterm Strich nichts kostet, weil eine Wertsteigerung den finanziellen Einsatz wieder auffängt. Das gilt aber nicht für alle Fahrzeuge, Marken und Modelle. Doch der echte Hobbyschrauber sollte sowieso vor allem Spaß an der Sache haben und nicht den finanziellen Aspekt in den Vordergrund Stellen, den Rest solltet ihr den Profis überlassen.

Wer sind die Profis? Das sind zum einen freie Werkstätten, die sich auf Oldtimer spezialisiert haben. Diese rechnen ganz normal auf Stundenbasis ab. Deren Risiko ist überschaubar und Handwerk hat goldenen Boden. Zum anderen sind da ganz normale Gebrauchtwagenhändler. Deren Geschäft ist in Deutschland durch (Zwangs-)Gebrauchtwagengarantie und Preisdruck schon schwierig genug. Dennoch packt es den einen oder andern, mal einen einzelnen Oldtimer oder Youngtimer auf den Hof zu stellen. Als Blickfang vielleicht noch geeignet, entpuppt sich der Verkauf mit Gewinn als äußerst schwierig. Warum? Weil beim normalen Händler Autos über den Preis und nicht über Emotionen verkauft verkauft werden. Diese versteht nur der Oldtimerspezialist genau dosiert an den Mann zu bringen. Wer ausschließlich mit Oldtimern handelt, sich dabei noch auf ein bestimmtes Segment beschränkt (zum Beispiel nur Mercedes, nur britische Klassiker, nur ehemalige Rennwagen, …), weiss nicht nur um die spezielle Technik des gehandelten Gutes, sondern kann seine Kunden auch gezielt ansprechen. Für den Hobbyschrauber ist es bis dorthin aber noch ein langer Weg mit eventuell vielen Fehlschlägen und verlorenen Investments. Kleiner Trost: An der Börse und an sonstigen Kapitalmärkten kann der Hobbyinvestor sein Geld ebenso sinnlos versenken, aber es macht dort weitaus weniger Spaß. Noch ein Trost: Euer Geld ist niemals wirklich weg, es hat dann nur jemand anderes.

1 Kommentar to “Geld verdienen mit Youngtimer und Oldtimer (Teil 2)”

  1. Oldie-Sebi sagt:

    Ich bin auch der Meinung, dass Oldies nicht mit Geld aufgewogen werden können. Das schöne an dem Hobby ist ja, dass man über die jahre hinweg viel Geld investiert und dabei kein schlechtes Gewissen hat. Und nicht zuletzt, weil man Geld unter die Leute gebracht hat 😉

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