Neufassung der Regel zum Oldtimergutachten

Das Oldtimergutachten gemäß §23 StVZO

Der mitunter wichtigste Schritt zur Erlangung eines H-Kennzeichens ist das positive Gutachten des Prüfers, in dem bescheinigt wird, dass es sich um einen Oldtimer und nicht nur um ein altes Auto handelt. Der Anforderungskatalog für die Begutachtung von Oldtimern gemäß Fahrzeugzulassungsverordnung (FZV) trat erstmals 2007 in Kraft und wird nun zum 01.10.2011 in einer neuen Fassung gültig. Er unterscheidet sich inhaltlich vom Wertgutachten, das üblicherweise für die Versicherung oder Feststellung des Kaufpreises wichtig ist.

Was ändert sich?

  1. Neben dem Alter von 30 Jahren wird auch ein mindestens guter Erhaltungszustand gefordert. Es entfällt zukünftig die Zustandsnote. Ob der Zustand den Kriterien entspricht, ist binär festgelegt, also entweder erhält man diesen oder nicht. Für Fahrzeuge, die bereits ein H-Kennzeichen erhalten haben, gilt in jedem Fall Bestandsschutz.
  2. Alle Hauptbaugruppen müssen dem damaligen Originalzustand entsprechen oder zeitgenössisch ersetzt worden sein. Das ist eine weitere Änderung, denn bislang mussten Umbauten in 10 Jahren nach Erstzulassung erfolgt sein. Nun können die Umbauten auch erst kürzlich durchgeführt worden sein, wenn sie dabei genau dem technischen Stand von damals entsprechen. Das könnte neben Tuningmaßnahmen auch für den einen oder anderen Flüssiggasumbau am Oldtimer interessant sein.
  3. Außerdem können Fahrzeuge, die zwar vor über 30 Jahren gebaut, aber bislang noch nicht zugelassen waren, mit einer Sondergenehmigung auch ein H-Kennzeichen erhalten.

Der GTÜ hat hier die neue Richtlinie im Wortlaut als PDF veröffentlicht.

 

 

Die Aufhängung und Federung Bibel (Teil 2)

(Der erste Teil der Aufhängung und Federung Bibel ist hier zu finden. Alle anderen Kapitel der Autobibel sind zudem hier aufgelistet.)


Teil 2: Die Hinterachse

Starrachse mit Blattfeder

Diese Kombination wurde vor allem bei Fahrzeugen amerikanischer Produktion über viele Jahre favorisiert, weil es grotteneinfach aufgebaut und günstig in der Herstellung war. Der Fahrkomfort ist  zweifelsohne in Frage zu stellen. Die Achse ist direkt mit der Blattfederung verbunden und auch die Schwingungsdämpfer sind üblicherweise direkt mit der Achse verbunden. Einfach auch in der Wartung, nicht besonders elegant, aber wie schon erwähnt besonders billig. Hauptkritikpunkt bei dieser Technik ist das Fehlen einer Mittellinienlage, was nichts anderes bedeutet, dass sich diese Achskonstruktion bei starken Lastwechseln gern aufstellt.

 

Starrachse mit Sprialfeder

Dies ist eine Variation und kleine Verbesserung zu dem oben beschriebenen System. Die Grundidee ist dabei identisch, aber die Blattfedern wurden entweder durch eine Kombination von Federung und Stoßdämpfer oder wie in der nebenstehenden Abbildung durch separate Spiralfedern und Stoßdämpfer ersetzt. Da die Blattfedern in dieser Konstruktion entfernt wurden, muss die Achse nun Seitenhalt aus einem Paar Querlenker erhalten. Dabei sind deren vordere Enden mit dem Chassis verbunden, das hintere endet jeweils an der Achse. Die hier gezeigte Variante ist kompakter als die kombinierte Variante, was bedeutet, dass kleinere und vor allem kürzere Federn verwendet werden können. Dies wiederum ermöglicht, dass das Fahrzeug tiefer liegen kann.

 

Verbundlenkerachse

Dieses System ist üblich in Autos mit Frontantrieb, wo die Hinterachse also nicht angetrieben wird. Wieder handelt es sich um ein relativ einfaches System. Die Radaufhängung aus zwei Längsschwingen ist nahe der Drehachse verbunden. Die kombinierten Einheiten für Federung und Dämpfung  sind an beiden Seiten mit der Karosserie verbunden und benötigen ausreichend Platz für die Aufhängung. Die Verbundlenkerachse hat zwei integrierte Längslenker anstelle des separaten Querlenkers verbaut. Variationen dieses Systems können auch wieder separate Federn und Stoßdämpfer aufweisen. Eine bemerkenswerte Eigenschaft dieses Systems ist eine diagonale Vertrebung (auch Panhard-Stab genannt), die von einem Ende des Balkens bis zu einem Punkt verläuft der entweder wie hier dargestellt direkt vor dem gegenüberliegenden Querlenker liegt oder manchmal auch schräg nach oben mit der gegenüberliegenden Feder montiert ist. Letzteres nimmt aber mehr Raum ein. Ohne den Panhard-Stab wären unkontrollierte Seitwärtsbewegungen der Achse möglich, was üblicherweise die Spurtreue verschlechtert. Der Panhardstab übernimmt die Querführung der Achse. Einige bezeichnen den Panhardstab wegen dieser Funktion auch als Querlenker.
Eine Variante dieses Systems ersetzt die Federn durch Drehstäbe quer über das Chassis und bis zum vorderen Ende der Längslenker. Diese Bauart ist derzeit sehr beliebt wegen ihrer Einfachheit und der niedrigen Konstruktionskosten.

De-Dion-Achse

Bei diesem System werden die die Räder durch ein starres Rohr verbunden. Spur und Sturz verändern sich auf diese Weise nicht beim Einfedern, weil die Räder immer parallel zueinander gehalten werden und damit senkrecht zur Fahrbahn stehen unabhängig davon, wo und wie sich die Karosserie darüber befindet. Das ist toll für die Traktion und auch der Hauptvorteil einer De-Dion-Achse. Der zweite Vorteil ist, dass sie zu verminderten ungefederten Massen im Fahrzeug beiträgt, weil der Übergang mit dem Chassis des Autos, anstatt mit der Aufhängung  verbunden ist. Natürlich gibt es auch ein paar Nachteile, sonst würden alle Autos damit fahren. Zunächst einmal braucht es zwei Gelenkwellen pro Achse statt nur einer. Das erhöht die Komplexität und Gewicht. Zweitens sind die Bremsen weit innen mit dem Messschieber angebracht. Das ist wenig wartungsfreundlich und bedeutet, dass für einen Bremsscheibenwechsel das gesamte Fahrwerk bis auf die Antriebswelle ausgebaut werden muss. Auch ein Arbeiten an den Bremssätteln ist kein Spaziergang.
Natürlich können De-Dion-Achsen auch mit einer Blattfeder werden. Im Fall der wie hier dargestellten Spiralfeder muss zusätzlich noch ein Panhardstab oder Querlenker eingebaut werden. Auch das bedeuet wieder mehr Gewicht und Komplexität.
Die De- Dion-Achse wurde meist ab der Mitte der 60er bis in die späten 70er Jahre verbaut und konnte unter einigen Rover, den Alfa Romeo Alfettas (einschließlich der Limousinen und der GTV) und der GTV6, ein oder zwei Lancias sowie ein paar exotischen Sportwagen und gefunden werden.
In jüngerer Zeit erlebt die De-Dion-Achse eine Renaissance bei speziellen Sportwagen und im Kit Pkw-Markt. Auch bei einigen allradgetriebenen Fahrzeugen wie dem Honda HR-V oder dem heckgetriebenen Smart.

Einzelradaufhängung hinten

Selbstverständlich kann man alles, was man vorn im Auto einbauen kann auch ohne weitere Schwierigkeiten hinten einbauen. Vereinfachte Versionen aller im ersten Kapitel erwähnten Systeme können auf der Hinterachse eines Autos gefunden werden. Die Multi-Link-Systeme werden derzeit immer populärer. Dabei sind alle Räder einzeln befestigt und gefedert. Es gibt unterschiedliche Denkschulen, welches System besser oder schlechter für das Handling ist – zum Beispiel eine Konstruktion mit McPherson-Federbeinen und einer Verbundlenkerachse. Man strebt jedenfalls an, mit der 4-Rad-Einzelaufhängung in erster Linie den Fahrkomfort zu verbessern ohne dabei eine Beeinträchtigung des Handlings zu provozieren.


Dieser Text ist an Personen gerichtet, die sich selbst um Pflege und Wartung ihres Fahrzeugs kümmern (wollen). Auf dieser Seite wird privates Wissen vermittelt. Der Autor, der Übersetzer und der technische Anbieter dieser Seiten sind nicht verantwortlich für Sach- oder Personenschäden, die direkt oder indirekt durch das praxisnahe Umsetzen dieses Textes entstehen. Wer sich selbst oder sein Auto verletzt, findet bitte einen anderen Schuldigen. Dies ist die einzige rechtlich autorisierte Übersetzung der Car Bible von Chris Longhurst in deutscher Sprache.

Classic Motorenöl für Oldtimer

Wie ich schon in der Motorölbibel ausführlich beschrieben habe, erfüllt Motoröl einige wichtige Funktionen im Motor. Nun sind aber Motoren in modernen Fahrzeugen anders aufgebaut als in Oldtimern. Folglich sind die Bedürfnisse und vor allem die herschenden Drücke und Temperaturen andere.

Motoren älterer Bauart wurden mit größeren Toleranzen gefertigt und die Bauteile bestehen zudem aus anderen Materialien als heutzutage. Zudem werden klassische Fahrzeuge meist in einem anderen Lastbereich gefahren. Dem trägt Liqui Moly Rechnung und hat eine spezielle Serie mit klassischen Motorölen aufgelegt.

Diese reichen vom Classic Motorenöl SAE 20 W-50 HD über Classic Motorenöl SAE 50 bis zum Classic Motorenöl SAE 30. Die 1 oder 5 Liter Gebinde kommen etwas sehr edel gestaltet daher und wollen wohl explizit die Premium-Kundschaft ansprechen. Die Kosten liegen bei ca. 15 EUR je Liter. Grundsätzlich handelt es sich aber um klassische Einbereichs- oder Mineralöle mit speziellen Additiven. Speziell geeignet sind die Öle für klassische Fahrzeuge mit Ölfilterelementen ab Baujahr 1950, in denen ein mild legierter Schmierstoff der oben genannten Spezifikationen gefordert wird. Die Herstellerhinweise und Freigaben des Motors sollten – sofern vorhanden – unbedingt beachtet werden.

 

Wolle Auto verkaufe?

Wer kennt sie nicht, die kleinen lustigen Kärtchen, die ein eifriger Händler für Exportfahrzeuge mal wieder zwischen Seitenscheibe und Dichtung geklemmt hat?
Der Blog Wolle Auto verkaufe nimmt sich ganz diesem Thema an und stellt mit bissigen Kommentaren die schönsten Exemplare vor.

Eingescannte Autokärtchen dürfen (mit Rückseite) an abwracker@googlemail.com geschickt werden.

Statische Aufladung im Auto

Wir beginnen diesen Artikel mit einer aktuellen Anekdote aus belauscht.de:

 

München. In einer Autowerkstatt.

Eine Frau, Mitte 40, diskutiert mit dem Chefmechaniker. Offenbar hat sie mehrmals beim Aussteigen aus ihrem Auto einen Stromschlag erhalten. Nun wurde dem Auto auf ihren Wunsch hin ein Erdungskabel hinzugefügt, welches deutlich zu sehen ist.

Frau: “Nein, Herr Graf, so kann ich doch nicht rumfahren! Wie sieht denn das aus?!”
Mechaniker: “Ja das tut mir leid, aber das muss so sein, sonst kann der Strom ja nicht in die Erde abgeleitet werden.”
Frau: “Nein, also nein! Und dann auch noch als Frau! Was sollen denn da die Leute denken? Da spricht mich ja jeder drauf an!”

Sie überlegt kurz, dann: “Und wenn man das oben festklebt, dann sieht’s ja keiner… Können Sie das festkleben?”
Mechaniker: “Nein, tut mir leid, das Kabel muss am Boden schleifen, sonst erfüllt es seinen Zweck nicht.”
Frau (überlegt nochmal): “Und wenn ich’s einfach in den Kofferraum lege…?”

Und jetzt noch einmal in schlau:

Die statische Aufladung im Auto entsteht in Abhängigkeit von Luftfeuchtigkeit, Kleidung und Bepolsterung.  Während des Fahrens reibt die Kleidung an den Polstern des Fahrzeugs und baut dadurch eine statische Ladung auf. Wenn man dann beim Aussteigen nicht aufpasst, wird der Überschuss an Ladung über die Karosserie mit einem kleinen Blitz abgeleitet.

Man kann diesen Effekt wesentlich entschärfen, indem man beim Aussteigen zuerst Kontakt mit dem Blech der Tür (also nicht mit dem Türgriff aus Kunststoff) aufnimmt und dann erst einen Fuß auf den Boden stellt. Deshalb bringt das Gummiseil oder der Kupferdraht unter dem Auto auch wenig bis gar nichts, weil sich ja üblicherweise nicht das Auto, sondern der Fahrer statisch auflädt. Alternativ könnte man Kleidung mit wenig Woll- oder Kunstfaseranteil tragen und sich zudem auf Lederpolster setzen. Nackt fahren wäre auch eine Möglichkeit, um die Aufladung zu vermeiden oder extrem zu reduzieren. In Abhängigkeit von eurem sonstigen Auftreten sowie Auslegung der Anklage verstößt letzteres aber eventuell gegen §183 StGB (öffentliches Ärgernis) oder §118 OWiG (Belästigung der Allgemeinheit).

Motorhauben-Sitzen in Köln

Am 21.05.2011 findet in 50679 Köln unter der Zoobrücke, Parkplatz Claudiustherme, Sachsenbergstrasse 1 ab 17.00 Uhr das Motorhaubensitzen statt. Mehr informationen gibt es in Kürze hier und ein paar Eindrücke von den Veranstaltungen aus den Vorjahren hier (der Link funzt im Firefox nicht). Und wer mag, kann sich hier auch schon einmal anmelden. Viel Spaß!

Vergleich der Oldtimer Magazine

Wer sich heute in der Tankstelle oder im Kiosk vor das Zeitungsregal stellt, wird mindestens über eine Regalbreite Automagazine sehen. Nur Fernsehzeitschriften mit Blondine und blauem Hintergrund und selbstverständlich typische Frauenzeitschriften gibt es noch häufiger. Unter den Automagazinen nimmt das Thema Oldtimer immer breiteren Raum ein. Kein Wunder, die modernen Fahrmaschinen sind für den normalen Leser technisch viel zu komplex und aufgrund eines Wandels der Werte emotional auch nicht mehr fassbar. Sprich: Das eigene Auto wird im Alltag genutzt, geschätzt aber nicht mehr geliebt. In der Folge sinkt das Interesse am Thema.

Da wir uns hier aber auch nicht mit modernen rundgelutschten Hybridboliden mit Start-Stopp-Automatik befassen, sondern mit altem Eisen, möchte ich im Folgenen die wichtigsten Vertreter der deutschen Printmagazine für Youngtimer und Oldtimer vergleichen.

 

Titel Oldtimer Markt Oldtimer Praxis British Classic Cars
Weblink http://www.oldtimer-markt.de/ http://www.oldtimer-markt.de/ http://www.classic-verlag.de
Erscheinungsweise monatlich monatlich 2 monatlich
Preis

3,20 €

2,10 €

3,90 €
Oldtimer *** *** ***
Youngtimer

**

** *
Motorräder

*

*
US-Cars

*

*
britische Klassiker

*

* ***
asiatische Klassiker

*

*
Kleinanzeigen

***

** **
Bemerkung Von vielen als das beste Blatt für klassische Fahrzeuge genannt und zudem mit dem umfassensten Kleinanzeigenteil (50% des gesamten Heftes). Behandelt Themen sehr ausführlich und kompetent über teilweise mehr als 5 Seiten. Auch Zweiräder und Exoten finden Beachtung. Erscheint im 14 tägigen Wechsel mit der Oldtimer Praxis. Sehr ähnlich zum Oldtimer Markt aber wie der Titel schon erwarten lässt, geht es weniger um’s Handeln als vielmehr um’s Hand anlegen. Besonders zu empfehlen sind die Themensonderhefte aus dem gleichen Verlag. Der Preis hierfür ist dann zwar zweistellig vor dem Komma, aber jeden Euro wert. Ein spezialisiertes Heft mit geringer Auflage. Meist nur im gut sortierten Handel oder am Bahnhof- und Flughafenkiosk zu finden. Da die Leserschaft spezialisiert ist, lohnt sich ein Inserat im Anzeigenteil eher als im Massenblatt. Die Artikel decken die Bandbreite von Traumauto über Restaurierung und Techniktipps bis zum britischen Youngtimer ab.
Titel Motor Klassik Youngtimer Youngtimer Scene
Weblink http://www.motor-klassik.de/ http://www.motor-klassik.de/ http://youngtimerscene.de/
Erscheinungsweise monatlich 2 monatlich 6 Ausgaben im Jahr
Preis

4,80 €

3,00 €

3,90 €
Oldtimer *** *
Youngtimer * *** ***
Motorräder
US-Cars *
britische Klassiker * *
asiatische Klassiker * *
Kleinanzeigen * * *
Bemerkung Das Heft behandelt meist sogenannte Traumklassiker zu teilweise unerschwinglichen Preisen. Der typische Leser lässt eher Schrauben und kann sich dies auch leisten. Maybach, E-Type und Adenauer finden hier ihre Interessenten im Tweed Anzug vor imposanter Kulisse mit Schloss im Hintergrund. Die „Szene“ fährt zur Veterana oder Alpen Rally nach St. Moritz. Autos aus den 70er und 80er Jahren. Vereinzelt frühe 90er. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt bei Brot und Butter Fahrzeugen. Der Verlag versucht hier offensichtlich eine Abgrenzung zur meist betuchteren Klientel der ‚echten‘ Oldtimer im Heft Motor Klassik und spricht das Hobby des Einsteigers an. Daher auch gerne Kaufhilfen und Anfängertipps im Angebot. Das Heft fühlt sich im Glossycover erst einmal recht hochwertig an. Der Anzeigenteil ist für private Angebote kostenlos, aber dennoch im Unfang sehr überschaubar. Zumeist werden europäische Autos im Alter um die 30 Jahre vorgestellt. Den Hauptteil machen die Reports mit großenformatigen Bildern aus, ein paar Veranstaltungshinweise und Produktvorstellungen runden den Inhalt ab. Keine aktiven Schraubertipps.
Titel Auto Bild Klassik Motor Maniacs Auto Classic
Weblink http://www.autobild.de/klassik/ http://www.motor-maniacs.de/ http://www.autoclassic.de
Erscheinungsweise monatlich 2 monatlich 2 monatlich
Preis

3,90 €

5,00 €

4,20 €

Oldtimer ** * **
Youngtimer *** *** **
Motorräder
US-Cars * ***
britische Klassiker * * *
asiatische Klassiker
Kleinanzeigen ** * *
Bemerkung Die Volkszeitung zum Volkswagen. Versucht alle Bereiche des alten Autos abzudecken, wobei die Verteilung der Artikel auch ziemlich genau den Zulassungszahlen in Deutschland entspricht: Viel Mercedes, VW, Ford, Opel. Wenn Oldtimer-Markt in dem Segment der „Spiegel“ ist, dann ist das Blatt aus dem Springer-Verlag der „Focus“: Schnelle Lektüre im Wartezimmer zum Ablenken. Der völlige Gegensatz zu Motor Klassik: Weniger Blitziblinki Oldtimer von Bugatti werden zu sehen sein als vielmehr der Old-School Hot Rod oder ein mattschwarzer Cadillac Eldorado. Der typische Fahrer trägt Jeans und T-Shirt über dem Oberarmtattoo. Journalistisch mit einigen Schwächen, aber mit Abstand das coolste Magazin im Zeitschriftenregal. Das schwächste und meiner Meinung nach überflüssigste Heft im Vergleich. Inhaltlich irgendwo zwischen Youngtimer und Autobild Klassik. Mit keinem Mehrwert für den etwas höheren Preis gegenüber der Konkurrenz.